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PM 2020 Wissenswertes im Überblick

 


Pressekontakt: Telefon +49 (0)30 280 967 02


01.07.2020

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Landtherme

Inhalt

  • Verabreden. Ankommen. Sein.
    - Wie man sich der »Bleiche« nähert
    - Was man hier tun kann?
    - Ganzjahreshotel – Sommer wie Winter
     
  • Das Resort mitten im Spreewald
    - Spielräume – privat sein in Gemeinschaft
    - Genussräume 
    - Kinder-Spielräume
    - Baderäume & Kuschelplätze – die Landtherme
    • Jungbrunnen Spa
    • Spa-Kino „Landtherme Lichtspiele“

- Wabi-Sabi: Harmonie als gestalterisches Prinzip 

  • Zauberhafter Spreewald: von der Natur, den Spreewaldkähnen & dem König von Preußen 


Hintergrundinformationen

  • Zur Geschichte und zum Spreewald 
  • Die Spreewälder Kulturstiftung
  • Das Spreewald-Literatur-Stipendium
  • Kontakt
  • weitere Pressemeldungen 
     

Verabreden. Ankommen. Sein. Die »Bleiche«.

Die „Bleiche“ bleibt sich treu. Zur Neueröffnung im Juli 2020 ist alles erst einmal so wie immer, nur anders: noch mehr Raum, noch mehr private Exklusivität, Natürlichkeit, Frische und Großzügigkeit. Das Raum-Natur-Kunsterleben ist der wahre Luxus, eingebettet in eine vertrauenswürdige ländliche Fürsorge, wo Nähe und Distanz in Balance sind. Sich Ruhe, Weite und Inspiration gönnen – eine faszinierende Welt im Spreewald, geheimnisvoll wird sie „Bleiche“ genannt.

Privatheit. Privat bedeutet »persönlich« oder auch »für sich bestehend«. Sie gehört nicht allen, aber denen, die gerne kommen, sich hier wohl fühlen und in diese besondere Art und Weise der tief empfundenen Gastfreundschaftvertrauen. Hier realisiert sich nicht einfach eine Hotelbuchung – in die »Bleiche« kommen ist eine persönliche Verabredung, mit einem hohen Grad an Vorbereitung verbunden, die sich in einer besonderer Aufenthaltsqualität ausdrückt. Liebevolle Ländlichkeit sorgt für international nachgefragte Exklusivität.

Von der »Bleiche« erfährt man zuerst oft vom Hören-Sagen – erleben aber kann man sie natürlich nur selbst.
 

Wie man sich der »Bleiche« nähert

Mit Vorfreude, die auf dem Weg durch den Spreewald das Ankommen kaum erwarten lässt.

In die »Bleiche« kommt der Gast gerne für eine Zeit lang, für ein paar Tage oder auch etwas länger. Diesen Ort mit seiner Atmosphäre erleben – mit Freunden, der Familie oder einfach nur so. Ganze Räume sind im Haus der Kunst gewidmet – sie inspirieren im Vorübergehen, faszinieren beim Verweilen und öffnen den Blick für das, was sie einem erzählen. 

Das Frühstück im Grünen Gewölbe mit dem herrlichen Blick in die lebendige Natur, die vielen verschiedenen wohligen Ruheräume, das Studiokino »Landtherme Lichtspiele« für Bademantelgäste, das Träumen und Schauen, das Blättern in den mehr als 15.000 Büchern im Haus, viele davon in der Bibliothek, das Durchatmen – alles das eröffnet sich bei einem Besuch, wird Eindruck.

Die einen nennen die vielen Formen des Badens hier das »Kuscheln mit dem Wasser«, die anderen sagen Wellness dazu oder einfach nur baden und wieder andere sehen darin die ganz besondere Berührung mit dem Spreewald.

Genau deshalb ist das hier auch keine klassische Pressemitteilung mit Zahlen, Daten und Fakten, sondern eine Spur, eine Fährte, die zur Entdeckung des »Bleiche-Geheimnisses« einlädt und auch immer ein wenig davon behalten soll. 
 

Was man hier tun kann?

Nichts – oder ganz viel. Wie Sie wollen. Natürlich gibt es hier im Kurort Burg und der Region vieles zu entdecken. Was man noch tun kann? Sich herrlich langweilen, den Grillen am Kamin zuhören oder dem Brunnen-Geplätscher, im Kahn sitzen oder in kuscheligen Sofas ausruhen, Tiere und Pflanzen im Wasserspiegel erkennen, über Brücken gehen und den tanzenden Blättern auf der hier geradezu bummelnden Spree nachsinnen, die später wieder auf die nahe, trubelige Hauptstadt trifft, am Küchenfenster stehen, ein Bad nehmen, Spreewaldgeschichten lauschen, ausgesuchte Filme schauen, Grüntöne entdecken oder sich an den zahlreichen Kunstwerken im Haus erfreuen. 

Es ist eine Kunst, dieses Haus mit dem zu füllen, was das Auge begeistern lässt. Thematisch ausgewählte Bilder scheinen hier wie von selbst den passenden Platz zu finden und arrangieren sich stets mit dem Drumherum. Gemälde aus vielen Jahrhunderten, Steinskulpturen, antike Möbel, Glas und Keramik, ausgewählte Schmuckstücke wohin sich der Blick auch wendet. Eine Wohltat für jeden Betrachter.

In der »Bleiche« lässt es sich gut zusammen schweigen oder miteinander reden, Wärme spüren und so einfach wie möglich sein, eben unbeschwert und gefüllt mit Vielem, was man eben nicht kaufen kann.

Das sind die Geschichten hier, fernab von Hotelkriterien, Kategorien, Klassifizierungen, Prädikaten und Stempeln, die vieles nur erahnen lassen.
 

Ganzjahreshotel – Sommer wie Winter

Das Erholungskonzept im Resort und Spa ist ganzheitlich angelegt und vielfältig erlebbar. Wohlbefinden und Sicherheit des Gastes stehen im Mittelpunkt und werden von vielen Aspekten beeinflusst: Licht- und Temperaturverhältnisse, Gerüche und Geräusche, Raumstrukturen, Sichtachsen. Liebenswürdiges Personal ist ebenso von Bedeutung wie die konsequente Entscheidung für die Verwendung gesunder und natürlicher Produkte. 

Mit Mut zur Veränderung im Haus wird Vorhandenes auch wieder infrage gestellt, Neues eingebunden. Stillstand ist undenkbar und ist mit Sicherheit ein Grund für den langjährigen Erfolg des Hauses.

Das Hotel ist ein individuelles Privathaus, unternehmergeführt und orientiert sich an den Bedürfnissen seiner Gäste. In mehr als zwanzig Jahren wuchs die »Bleiche« zu einem Anwesen mit Angeboten für das ganze Jahr, erfand sich mehrfach neu und ist gerade wieder dabei.

Hier lässt sich schnell vergessen, dass die Hauptstadt nur eine gute Autostunde »nah« ist.

„Wir wollen das unkomplizierte Lieblingshotel unserer Gäste sein, das eine Reise wert ist“, in diese einfachen Worte fassen die Gastgeber und Eigentümer all ihr Tun.
 

Das Resort mitten im Spreewald

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Spielräume – privat sein in Gemeinschaft

Die großzügige lichtdurchflutete Hotelhalle gestaltet fließend den Übergang von außen nach innen. Den Blick zieht ein Hirschbrunnen aus dem 16. Jahrhundert auf sich, dessen Wasserplätschern die Nähe zu den Fließen symbolisiert.

Fließende, moosgrüne Vorhänge und ein Fußboden mit original antikem Blaustein sind tonangebend. Patina und Gebrauchsspuren auf den natürlichen Materialien erzählen ihre eigene Geschichte.

Bequem gelangt man von hier aus in die benachbarten Bereiche wie die nach Süden ausgerichtete Terrasse, das „Engelgarten-Foyer“, die „AdeBar“ und weitere Wohnräume.

Die Bibliothek und die Buchhandlung des Hauses befinden sich ebenfalls an der Hotelhalle. Gemütliche Sitzecken laden zum Schmökern bei einer Tasse Tee oder Kaffee ein. Die gesamte Bibliothek umfasst ca. 15.000 Bücher, darunter viele Bildbände. In der Buchhandlung, die mit Neuheiten wie Klassikern bestückt ist, findet man die passende Lektüre für den Aufenthalt.

Die Zimmer & Suiten sind individuell gestaltet und reich an Kunst sowie ausgewählten Gegenständen. Familienzimmer sind eine Kombination aus mehreren Zimmern nebeneinander liegend.

Die großen Suiten: Mit Wohn- und Schlafbereich und Wannenbad unterscheiden sie sich in ihrer Architektur sowie Himmelsrichtung ebenso wie in ihrer einmaligen Atmosphäre. Einige verfügen zusätzlich über ein separates Ankleidezimmer, eine integrierte Sauna, ein privates Dampfbad oder ein Hamam. »Raum-Luxus« pur ist die Präsidentinnensuite über zwei Etagen.


Genussräume

Wer in der „Bleiche“ verweilt genießt das Umsorgtsein einschließlich der Mahlzeiten, für die es viele Räume und gastliche Tische gibt  – ob für Alleinreisende, Paare, Familien oder unter Freunden. Für jeden Gast gibt es einen Tisch in seinem Zuhause auf Zeit.

Das Speisenangebot in den Restaurants ist ausgewählt, die Zutaten sind frisch und größtenteils aus dieser Region – eine bekömmliche wie gesunde Basis für alles, was hier aus der Küche kommt. Schließlich zählt die Region zu den traditionellen Gemüseanbaugebieten Deutschlands. Was hier wächst, wird auch hier zubereitet und gespeist. Ein konsequentes wie sinnvolles Prinzip: Es hilft der Natur und schmeckt dem Gast. Eine Weinkarte mit über 500 Positionen steht dem Gast für seine Auswahl zur Verfügung.

Auch Kräuter dürfen nicht fehlen und spielen in der Bleiche-Küche eine besondere Rolle. Sie werden im 1.000 qm hoteleigenen Küchengarten oder einer nahen Wiese geerntet, wo alles wachsen darf.

Die „Bleiche“ ist aus „einem Holz geschnitzt“ – stimmig, mit vielen Möglichkeiten für den Platz zum Sein und Genuss: im lichtdurchfluteten „Grünen Gewölbe“ – diesem besonderen ESSzimmer, nahe am Kahnhafen, am Wasser und den Wiesen, im exklusiven Salon „Veranda“ oder doch auf der herrlichen „Brunnenterrasse“ mit Sonderuntergang oder in der Sommerküche oder oder ...

Was braucht es für ein Gourmeterlebnis? Es braucht Raum, eine ansprechende Atmosphäre, einen hervorragenden Koch, eine gut sortierte Weinkarte sowie herzliche Gastlichkeit.

Spitzenküche mit ebendiesen Zutaten, mit Qualitätsprodukten und mit viel Finesse unter der Leitung von Alexander Müller zubereitet, lässt sich jetzt im täglichen Abendmenü für die Hotelgäste finden. Für Reservierungen serviert der Küchenchef im Stil des 17fuffzig weitere Elemente und schöpft aus seinem reichen Repertoire, das er ständig weiterentwickelt und wo er immer wieder auch neue kulinarische Ideen umsetzt

Der vielfach ausgezeichnete Küchenchef, der seine internationalen Erfahrungen und das klassisch-französische Handwerk mit diesem neuen Konzept voll zum Tragen bringen kann, zeigt darin auch eine besondere Form der Wertschätzung gegenüber saisonalen wie regionalen Produkten. Es entstehen leichte, moderne Gerichte mit internationalen wie regionalen Einflüssen. »Wir bleiben dennoch Suchende, und sind immer wieder neugierig auf das, was wir hier finden können, in einer der fruchtbarsten Regionen Deutschlands“, so Müller.

Im November 2018 durfte er sich über die Auszeichnung des Gault&Millau 2019 als »Junges Talent« sowie 17 von insgesamt 20 möglichen Punkten freuen, die ihn zu den besten Köchen in Deutschland sowie zur kulinarischen Spitze des Landes Brandenburg werden ließ. Anfang 2019 erkochte er mit seinem Team für das Restaurant den Stern Michelin und verteidigte diesen 2020. Ausprobieren, Ideen sammeln und das Konzept weiterentwickeln, steht nun auf seiner Agenda, die er mit viel Energie und hoch motiviert verfolgt. Weitere Anerkennungen siehe unten.
 

Kinder-Spielräume

Ob kleine oder große Kinder, in der „Villa Schmetterling“ sind Kinder jeden Alters herzlich willkommen, tagsüber und auch abends (von Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr kostenfrei, darüber hinaus gegen Bezahlung und Anmeldung).

Zusätzlich werden auch »Zwergentage« organisiert - spannende Ausflüge zu Störchen, Fröschen und Libellen für kleine Naturforscher. Zu Fuß, per Rad oder per Boot, ausgerüstet mit Kescher sowie Becherlupe und unter fachkundiger Betreuung eines Naturpädagogen, geht es ins Grüne. Termine, Dauer und Preise auf Anfrage.

Große Kinder haben kostenfrei auch noch die Wahl zwischen Fußball, Beachvolleyball, Tischtennis, Schach und Badminton, oder probieren sich beim Reitangebot für Anfänger und Fortgeschrittene, Paddelbootfahren, Stand-Up Paddeling und Radeln (Fahrradverleih im Haus) aus. 

In den Ferien werden zusätzlich kostenfreie Ferienprogramme für Kinder angeboten, mit einer gesunden Mischung aus Kultur, Wellness, Spiel und Sport.

 

Baderäume & Kuschelplätze

Landtherme: Entspannung im 5.000 qm großes Badehaus im original Spreewälder Stil – für jeden Gast eine Liege im Innen- und Außenbereich

  • scheunengroßes Schwimmbad mit offenem Kamin (36 °C)
  • Familienpool – der zweite Innenpool (30 °C) im lichtdurchfluteten »Gartenhauscharakter« mit umlaufenden Liegeflächen und Sauna für Kinder
  • Außenschwimmbad 25 Meter lang (28 °C)
  • Türkisches Hamam (42 °C)
  • Banja – russische Sauna (60 °C) 
  • Dampfbad (45 °C)
  • Kelosauna (90 °C)
  • Salzburg (67 °C)
  • Japanisches Luftsprudel- (39 °C), Kaltwasserbecken (15 °C)
  • Kneipp-Becken im Freien
  • Kräuterkammer (45 °C)
  • Kaminzimmer, Ruheräume
  • Ruheraum mit »Landtherme Lichtspiele« – ein mit ausgesuchten Filmen inspirierter Ruhe-Raum mit extra bequemen Liegesesseln für Bademantelgäste
  • Spa-Bibliothek
  • ca. 300 qm Fitnessraum mit modernsten Cardio- und Kraftgeräten, Spinning-Fahrrädern, Kursraum (Dr. Wolff, Schnell, Schwinn, Life-Fitness, TechnoGym)
  • Rudergerät WaterRower
  • Stroops – dynamisches Training mit Gegengewicht am Gummiseil, Training der Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Explosivkraft
  • Battle Rope –  Schwungtau für den Outdoorbereich, Krafttraining, Ausdauer und Koordination
  • Reifen-Training (Outdoor)
  • TRX: Schlingentraining, effektives Ganzkörper-WorkoutBoxen mit und ohne Trainer
  • täglich wechselndes Sportprogramm über Walken, Wassergymnastik, Pilates, Personal Coaching, Entspannungskurse und vieles mehr
  • Auremie: ein neues Bewegungs- und Entspannungsprogramm, kreiert im Spreewald im Bleiche Resort & Spa
  • große Liegewiese im Grünen, Pavillons
  • Trainingsplatz (Beach-Volleyball, Badminton, Tischtennis, Fußball)

ACHTUNG: Aktuelle Hygienebestimmungen können zu veränderter Nutzung und Angeboten führen. 
 

Jungbrunnen Spa

  • Jungbrunnen Spa: individuelle Trockensauna und Dampfbad mit Whirlwanne
  • Bleiche-Spezialität: Bademenüs (eine Abfolge von Behandlungen, für die Haut, ca. 3 bis 5 Stunden)
  • Kinderwellness - Zwergenmenü für die Kleinen
  • klassische sowie Entspannungs-Massagen, pflegende Körper-packungen und -peelings
  • Wannenbäder
  • Marina Gebhardt, SensiSana Naturkosmetik, Jentschura, Dr. Hauschka Naturkosmetik, La Biosthétique, Piroche, Green & The Gent
  • Behandlungen »für zwei«
  • Oxithermie nach Prof. von Ardenne
  • Softpackanwendungen
  • Friseur
  • Jungebad: Öldispersionsbad mit rhythmischer Unterwasserbürstenmassage
  • Banja - russische Birkenholzsauna mit Behandlung durch den Bannik 
  • Türkisches Hamam mit Behandlung durch den Telak
  • Personal Coaching & Personal Fitness 
     

Spa-Kino

„Landtherme Lichtspiele“ – das ist ein außergewöhnliches Spa-Kino für Bademantelgäste. Große Leinwand, große Filme, extra große Sessel. Diese lauschige Atmosphäre im Wellnessbereich bietet Filmklassiker, ausgesuchte internationale Streifen und in den Ferienzeiten auch für Kinder täglich einen passenden Film. Kino wie zuhause. 
 

Wabi-Sabi: Harmonie als gestalterisches Prinzip

Der japanische Name bedeutet: so einfach und natürlich wie möglich. Er beschreibt die Schönheit bescheidener und schlichter Dinge. 

Auf beheizten Böden liegen handgestrichene Terrakottafliesen, Holzdielen oder dicke Teppiche in warmen Farben überall. Die Wände sind aus Weidengeflecht oder mit naturweißem Kalk gestrichen. An der Decke hängen Binsenmatten, natürliche Hölzer, grobes Leinen. Bündelweise getrocknete Pflanzen, voluminöse Sofas, Kerzen und üppige Vorhänge gestalten dieses bemerkenswerte Wohlfühl-Ambiente. Auf jedes Detail wird Wert gelegt, der Blick bleibt an gekonnt inszenierten Accessoires und Antiquitäten hängen, die speziell für diese Oase im brandenburgischen Spreewald liebevoll zusammengetragen wurden.

Ein Schwimmbad in einer Scheune mit loderndem Kamin. Gerüche von Ölen und Pflanzen, kaum hörbar Musik, bequeme Sofas laden zum Ausruhen ein. Beim Bau des Hamam flossen Erfahrungen aus der Türkei ein. Die bequemen Holzliegen sind nach dem Wohlfühlprinzip für das Hotel extra entworfen und angefertigt. Im Außen- und Innenbereich gibt es Liegen für jeden Gast.

Beliebt ist bei den Gästen die Bibliothek im Wellnessbereich. Eine Vielzahl von Büchern und Bildbänden stehen hier zur Verfügung. Drei Bücher haben die Eigentümer selbst dazu beigetragen. Darin widmen sie sich ausführlich und unterhaltend der Philosophie des Hauses sowie den Themen Wellness und Lebensmittel.
 

Zauberhafter Spreewald

Wo ist er, dieser Spreewald? Ganz nah bei Berlin. Die Spree ist ein rund 400 Kilometer langer Fluss und durchquert bis zu ihrem Binnendelta im Spreewald die Bundesländer Sachsen und Brandenburg, bevor sie sich auf dem Weg nach Berlin wieder bündelt. Im Spreewald teilt sich der Fluss in hunderte von Kilometern verzweigte Flussarme, genannt Fließe. Schon im 6. Jahrhundert siedelten sich auf dem fruchtbaren Land Sorben und Wenden an, deren »Wohninseln« sanft von den Fließen umarmt werden. Die typischen Holzhäuser der Sorben und Wenden sind bis heute am besten mit dem traditionellen Spreewaldkahn zu erreichen, schmale Brücken verbinden diese Inselwelt und schützen sie. Auen, Wiesen, Wald, Mensch und Tier werden vom Wasser der Spree ernährt. Die Kultur der Sorben und Wenden, geprägt von ihrer bodenständigen Art in enger Naturverbundenheit zu leben, prägen bis heute diese weltweit einmalige Region. Die UNESCO erklärte den Spreewald zum Biosphärenreservat und damit zu einem besonders geschützten Naturraum. Das Hotel widmete dieser Besonderheit eine Edition »Kahnpost-Marken«, die von dem international bekannten Künstler Jim Avignon gestaltet wurden.

Der Grundstein für die »Bleiche« wurde 1750 gelegt: Friedrich II., König von Preußen (auch der »Alte Fritz« oder »Friedrich der Große« genannt) legte einst persönlich fest, dass hier die Uniformhemden seiner Armee gebleicht werden sollten. Gleichzeitig gab es schon immer eine Poststation, bald wurden Fremdenzimmer vermietet. Seit 1870 wurde an diesem Ort nur noch gespeist und logiert. Um die Jahrhundertwende hieß es »Etablissement English spoken«, das war die Zeit, als der Spreewald seine Berühmtheit bekam. 1992 erwarb Familie Clausing das Hotel und entwickelte es zum heutigen Resort & SPA, untrennbar verflochten mit den Schönheiten der Spreewaldregion. Im Juli 2020 wurde das Haus mit einer neuen Willkommenskultur und Daseinsstruktur für den Gast neu eröffnet. Ganz im Stil der „Bleiche“, die wie die Natur, auch von der Veränderung lebt.

Im Spreewald trennt das Wasser nicht, es verbindet. Überall spürt man im elf Hektar großen Hotelareal die Begeisterung für das Zusammenspiel von drinnen und draußen, für diese reizvolle Landschaft, wohltuende Natürlichkeit, Lebendigkeit und das Atmen der Räume. Die Fenster sind groß, der Blick in die Natur ist weit und die Übergänge fließend. Besonders beliebt sind die Plätze im »Grünen Gewölbe«, wo sich in den Morgenstunden die Sonne in Tautropfen spiegelt. Mit direkter Sicht auf den kleinen Kahnhafen, wo ab und zu ein Kahn oder Paddelboot ankommt oder ablegt, sitzt man in geborgener Nachbarschaft zu alten Bäumen ganz nah am Wasser. Das alles bestimmende Lebenselixier fließt nicht nur am Haus, es fließt auch im Haus, wo es zum Beispiel mit seinem sanften Geplätscher des Hirschbrunnens die Gäste liebevoll begrüßt.

Der Bezug zur Region ist bestimmend: in der Ausstattung werden viele natürliche Materialien wie Lehm, Stroh, Binsenmatten, Holz oder Naturstein verwendet. Auch das hier beheimatete Leinentuch kommt vielfach zum Einsatz. Mit Finger-Spitzen-Gefühl kombinieren die Eigentümer moderne sowie internationale Elemente. Dabei entsteht der typische und einprägsame Bleiche-Stil, der wie die Natur, auch von der Veränderung lebt.
 

Hintergrundinformationen

Zur Geschichte und zum Spreewald

Die Besiedelungsgeschichte des Spreewaldes und der Lausitz gehen nachweislich bis in die Bronzezeit um 1800 vor Christus zurück. Die Sorben und Wenden brachten im sechsten Jahrhundert nach Christus ihre Kultur, die uralten Sitten und Bräuche mit. Auch die sorbische Sprache ist bis heute lebendig und von unschätzbarem Wert. Gästen fallen zuerst die zweisprachigen Ortsschilder auf.

»Witajso do nas!« – Seid uns willkommen«, steht in Sorbisch über der Eingangstür des Hotels. Der Hotelstandort hat eine bemerkenswerte Historie. 250 Jahre sind urkundlich zurück zu verfolgen. Im Jahre 1750 ließ Friedrich der Große einen Handwerksbetrieb gründen, um Leinen für Armeeuniformen zu bleichen, daher der Name des Hauses. Gleichzeitig war hier schon immer eine Poststation an der Grenze zu Sachsen, bald wurden hier Fremdenzimmer vermietet. Seit 1870 wurde an diesem Ort nur noch gespeist und logiert. Um die Jahrhundertwende hieß es hier »Etablissement English spoken«, das war die Zeit, als der Spreewald seine Berühmtheit bekam. 1992 erwarb die Familie Clausing das Hotel und begann 1993 mit dem ersten Umbau.  Von den Geschichten und Fabelwesen des Spreewaldes handeln zwei HÖRGESCHICHTEN auf CD, die für das Hotel entstanden sind. Sie beschreiben unterhaltsam den Spreewald aus einer ganz persönlichen Sicht und sind als Erinnerung an den Aufenthalt im Haus gedacht.

Aktiv

  • hoteleigener Kahnhafen direkt an einem Fließ: Picknickausflüge im Spreewaldkahn, Kahntouren mit Fährmann ab Hotel-Kahnhafen oder mit dem Paddelboot
  • Stand Up Paddling 
  • Fahrrad-, Elektrofahrrad- und Paddelbootverleih
  • Spielplatz und Kindergarten »Storchenburg« – auch mit Kinderbetreuung möglich
  • ein Beach-Volleyball- und ein Fußballfeld, zwei Badminton-Plätze, Tischtennis und ein Outdoor-Schachspiel

Sehenswert

  • Burg als einmalige Streusiedlung: Burg-Kauper, Burg-Kolonie, Burg-Dorf und der Fläche nach Deutschlands größte Gemeinde
  • der Bismarckturm in Burg (feierte 2017 100-jähriges Jubiläum), das Denkmal zur Bronzezeit der Spreewälder Kulturstiftung und Weiden-Dom Arena Salix
  • Heimatstube Burg
  • Alte Ladenstrasse mit Reklamecafe und Kaffeerösterei in Burg 
  • Freilandmuseum in Lehde und Heimatmuseum Dissen sowie Kirche mit außergewöhnlicher Deckenmalerei, mittelalterliches Dorf »Stary Lud«
  • die Schinkel-Kirche oder die Leinöl-Mühle in Straupitz
  • der Kräutergarten der Biosphäre
  • Storchenzentrum Vetschau mit Live-Kamera www.storchennest.de
  • Slawenburg Raddusch – das eindrucksvolle Gebäude ist bereits von der Autobahn aus sichtbar
  • Biosphärenreservat Spreewald (Besucher- und Infozentrum. Lübbenau)
  • Jugendstiltheater und Areal der Bundesgartenschau Cottbus 1995
  • berühmtes Schloss Branitz des Fürsten Pückler mit Landschaftspark und Carl Blechen Museum
  • Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
  • Weltspiegel Kino Cottbus

traditionelle Handwerker, wie:

  • der Holzpantoffelmacher Karolczak, die Töpferei Piezonka, die Trachtenstickerei Dziumbla oder der Trachtenschneider Jakubik
  • der Metzgermeister Katzmaier, der in der Sommerküche vom WaldWiesenHof seiner Tochter traditionelles Eisbeinessen regelmäßig anbietet
  • oder auch der Schloßberghof ist sehenswert - ein wunderschöner alter, traditioneller Spreewaldhof
  • prämierter Whisky und besondere Obstbrände aus der Spreewaldbrennerei in Schlepzig
  • gesundes Leinöl - das Gold des Spreewaldes,  frisch gepresst aus der Holländerwindmühle Straupitz oder der Kanow Mühle in Sagritz 
  • Steffen’s Geschichtsstübchen – mehr als 100 Jahre Alltagsleben im Burger Spreewald auf Fotos festgehalten, Foto-Studio Steffen

besondere Menschen: 

  • Marga Morgenstern - sie ist ein »Spreewald-Original«, kommt aus Lübben, wurde 1935 in Straupitz geboren, ist heute Reiseführerin und Schriftstellerin.

Sehr gerne kommt sie auch ins Hotel, zum Beispiel zu Ostern, um hier Geschichten zu erzählen oder auch zu den zahlreichen Lesungen im Rahmen des Spreewald-Literatur-Stipendiums.

 

Die Spreewälder Kulturstiftung

Die Spreewälder Kulturstiftung wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Ihr Anliegen ist die Förderung und Bewahrung der traditionellen Spreewälder Kultur und des Brauchtums. Die Wahrung der ursprünglichen Zeugnisse des Spreewaldes sowie das bewusste Wahrnehmen der einzigartigen Leistungen in der prähistorischen Zeit (1300 v. Chr.) und der sogenannten »Lausitzer Kultur« (bronze- und eiszeitliche Kultur 1300- 500 v. Chr.) ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

www.spreewaelder-kulturstiftung.com

 

Das Spreewald-Literaturstipendium

Mit der Unterstützung des Spreewald-Literatur-Stipendiums möchte die Stiftung darüber hinaus zeitgenössischen Literaten die Möglichkeit eröffnen, sich vom Spreewald inspirieren und ihn so in ihre Werke einfließen zu lassen.

Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum haben hier einmal im Jahr die Möglichkeit, sich beim SPREEWALD-LITERATUR-STIPENDIUM zu bewerben. Es werden vier begehrte Residenz-Stipendien vom Hotel Bleiche in Burg in Zusammenarbeit mit der Spreewälder Kulturstiftung ausgesprochen. Eine sechsköpfige Jury entscheidet über die Vergabe der Spreewald-Literatur-Stipendien-Frühjahr, -Sommer, -Herbst und -Winter, die der Förderung gegenwärtiger Literatur (Prosa, Lyrik, Theater, Drehbuch) dienen.

Für jeweils vier Wochen wird das Hotel zur Heimat für die Autorinnen und Autoren, die hier – frei vom Alltag –  einen Ort der Ruhe für ihre schriftstellerische Arbeit finden. 

Wie sich die Autorinnen und Autoren während ihrer Residenzzeit vom Spreewald inspirieren ließen und welche verschiedenen kreativen Auswirkungen das Spreewald-Erleben auf das aktuelle Schaffen hatte, ist in den verschiedenen ANTHOLOGIEN nachzulesen. Das Vorwort zu ersten Anthologie schrieb Prof. Bernhard Schlink.

 

Mitglieder des Vergabegremiums für das SPREEWALD–LITERATUR–STIPENDIUM:

Über die Preisvergabe entscheidet jeweils eine Fachjury unter Leitung der Kuratorin und Vorsitzenden des Gremiums:

Franziska Stünkel, Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotokünstlerin. Sie wird aktuell unterstützt von:

  • Nina Bohlmann (Filmproduzentin und Drehbuchautorin)
  • Martin Hoffmann (Jurist und General Manager des Budapest Festival Orchestra)
  • Prof. Dr. Martin Lüdke (Literaturkritiker)
  • Friedrich Schirmer (Theaterintendant und Dramaturg)
  • Prof. Dr. Bernhard Schlink (Schriftsteller und Jurist)
     

Die Preisträger des SPREEWALD-LITERATUR-STIPENDIUMS:

Jahrgang 2019/ 2020 – Aelrun Goette, Uwe Wittstock, Kathrin Gerlof, Verena Carl und Markus Berges

Jahrgang 2018/ 2019 – Tamara Bach, Judith Schalansky, Wlada Kolosowa, Dagrun Hintze und ein Sonderstipendium für Stefan Beuse

Jahrgang 2017/ 2018 – Jens Eisel (Prosa), Svenja Leiber (Prosa), Julia Wolf (Prosa), Annette Hagemann (Lyrik) und Charles Lewinsky (Prosa)

Jahrgang 2016/ 2017 – Eleonora Hummel, Frank Schulz, Walle (Walter-Hermann) Sayer, Stefanie de Velasco und Monika Rinck

Jahrgang 2015/ 2016 – Lucy Fricke, Dorit Linke, Christiane Neudecker, Dr. Klaus Cäsar Zehrer und Michael Proehl

Jahrgang 2014/ 2015 – Nadja Klinger, Hansjörg Schertenleib, Susanne Stephan und Jan Brandt

Jahrgang 2013/ 2014 – Thomas Hettche, Sebastian Stern, Bernd Cailloux, Bettina Balakà und Steffen Popp

Jahrgang 2012/2013 – Sonja Kippenberger, Saša Stanišić, Markus Orths, Akos Doma und Volker Harry Altwasser

Jahrgang 2011/ 2012 – Dr. Peggy Mädler, Dr. Martin Beyer, Jan Decker und Anna-Elisabeth Mayer

Jahrgang 2010/ 2011 – Patrick Findeis, Sebastian Orlac, Martin Brinkmann, Heide Schwochow und das Sonderstipendium für Sabrina Janesch

Jahrgang 2009/ 2010 – Larissa Boehning, Thomas Lang, Robert Seethaler und Bodo Morshäuser und ein Sonderstipendium ging an Nachwuchsschriftsteller Martin Rose

Jahrgang 2008/ 2009 – Schriftsteller Sobo Swobodnik, Stefan Weidner, Dr. Johann von Düffel und Drehbuchautorin Esther Bernstorff. Ein Sonderstipendium ging an Dr. Wolfgang Schlüter

www.spreewaelder-kulturstiftung.com

 

Adresse

BLEICHE RESORT & SPA, Bleichestraße 16, 03096 Burg/ Spreewald

Telefon: 035603 – 620, www.bleiche.dereservierung@bleiche.de

Eigentümer: Christine und Heinrich Michael Clausing

 

Auszug Anerkennungen

  • GUIDE Michelin 2020: Restaurant 17fuffzig 1 Stern
  • GUIDE Michelin 2020: Hotel – 4 Rote Häuser
  • Gault&Millau 2020: 16 von 20 Punkten
  • Gusto: 7 Pfannen
  • Schlemmer Atlas: 3 Kochlöffel
  • Der Große Guide: 3 Kochmützen
  • Varta: 3 Diamanten und Varta-Tipp »Küche«
  • Schweizer Wirtschaftsmagazin »Bilanz«: im weltweiten Hotelranking 2018 ist das Haus unter den Top 50
  • SPA-Star-Award 2019: Nominiert in der Kategorie SPA-Team 
  • SPA-Star-Award 2018 – Gewinner in der Kategorie »Green SPA«
  • Hotel: Guide Michelin 2019 – 4 rote Häuser 
  • Gault&Millau 2019: Alexander Müller – 16 Punkte und »junges Talent«
  • WELLNESS APHRODITE 2017 – Freizeit-Verlag Landsberg in der Kategorie »Spa-Design«
  • SPA-Star-Award 2015 – ausgezeichnet für »Gesamtkonzept«
  • internationale Beauty- und Spa-Auszeichnung: GALA SPA AWARD 2008 Platz 1 in der Kategorie INNOVATIVE SPA Concepts
  • Gault&Millau 2006: Hoteliers des Jahres
  • Preisträger des OSV-Unternehmerpreises 2006 - Auszeichnung »Unternehmer des Jahres«, Landessieger Brandenburg
  • Deutschlands »Hoteliers des Jahres 2005«
  • seit 2002 Mitglied der Chaîne des Rôtisseur als Chef Rôtisseur
  • Mitglied im IHA Hotelverband Deutschland
  • Mitglied bei Slow Food e. V.
  • Mitglied des l’Ordre des Coteaux de Champagne 
  • Mitglied der Chaîne des Rôtisseurs
  • Mitglied foodwatch e.V.

 

Lage

110 km südöstl. von Berlin, ca. 100 km nordöstl. von Dresden und 18 km nördlich von Cottbus, Abfahrt Vetschau/Burg A 13, in Burg links ab Richtung Burg-Kolonie - etwa 2 km


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