Lesungen mit Irene Diwiak
Foto © Bogenberger Autorenfotografie
Die österreichische Autorin Irene Diwiak wurde in Graz geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie studierte Judaistik, Slawistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, wo sie heute lebt und arbeitet. Seit ihrem Debütroman „Liebwies“ (2017) zählt sie zu den markanten literarischen Stimmen Österreichs.
Es folgten die Romane „Malvita“, „Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“ und zuletzt „Die allerletzte Kaiserin“. Zahlreiche Literaturpreise und Stipendien sowie der erste Platz beim Walter-Kempowski-Literaturpreis 2025 würdigen ihr literarisches Werk.
am 18.11.2026, 18 Uhr „Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“
am 25.11.2026, 18 Uhr „Ein Hektar Heimat“
am 02.12.2026, 18 Uhr „Die allerletzte Kaiserin“
am 09.12.2026, 18 Uhr „O du Fröhliche! – eine heitere Adventlesung“
18. Nov 2026 – „Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“
(C. Bertelsmann, 2023)
München, 1941. Die zwei Studenten Hans und Alex scheint auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu verbinden – bis sie eines Tages den Wehrsport schwänzen, um über Kunst und Literatur zu diskutieren anstatt Appell zu stehen. Von da an entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft. Doch ihr ständiger Alltagsbegleiter ist der Krieg. Und immer stärker brodelt in ihnen der Wunsch, ihre Stimme dagegen zu erheben…
Eine Geschichte der »Weißen Rose«, die nicht von ihrem Ende handelt, sondern von ihrem ganz besonderen Anfang – ergreifend, klug und nahbar.
25. Nov 1026 – „Ein Hektar Heimat“
(AT, erscheint voraussichtlich 2027)
In Ranshofen stehen die Häuser, als wollten sie nichts miteinander zu tun haben – und so leben auch die Bewohner: nebeneinanderher, aneinander vorbei. Die kürzlich zugezogene Familie Lichtenegger – Volker, Vera und ihre Tochter Anna – wirkt in der konservativen Gegend geradezu exotisch. Sie fahren einen alten VW-Bus, tragen lange Haare und sind stets barfuß unterwegs. Doch sie bringen neuen Wind ins Dorf, denn endlich werden wieder Feste gefeiert, das geschlossene Gasthaus neueröffnet, die Gemeinschaft erwacht. Doch bald zeigt sich, dass hinter der friedlichen Hippie-Fassade der Lichteneggers eine völkische, rechtsextreme Ideologie lauert... Die Bewohner von Ranshofen müssen sich schließlich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen – und was sie bereit sind, für ihre Überzeugungen zu opfern.
02. Dez 2026 – „Die allerletzte Kaiserin“
(C. Bertelsmann, 2024)
Claudia Hendl ist nicht unbedingt glücklich und noch weniger fantasiebegabt – bis eines Tages eine alte, egozentrische Dame in ihr Wirtshaus kommt. Ihr Name ist Johanna Fialla, und nachdem sie Vertrauen zu Claudia gefasst hat, eröffnet sie Unglaubliches: Sie, Johanna, sei in Wahrheit die Enkeltochter von Kronprinz Rudolf. Nach und nach erzählt Johanna ihre Lebensgeschichte, und Claudia, die niemals schriftstellerische Ambitionen gehabt hat, beginnt sie aufzuschreiben. Dabei erfährt sie vielleicht nicht unbedingt historische Fakten – aber sie erkennt, dass ein bisschen Fantasie das Leben erst lebenswert macht.
09. Dez 2026 – „O du Fröhliche! – eine heitere Adventlesung“
Irene Diwiak liest aus ihren (vor)weihnachtlichen Kurzgeschichten über eine freche Katze mit Weihnachtsphobie, ein Krippenspiel mit viel zu vielen Marien und einen kleinen Jungen, dem es vor Engeln graust. Freuen Sie sich auf einen lustigen Lesungsabend über die angeblich „stillste Zeit im Jahr“!
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten. Telefon 035603-620 oder per Email unter reservierung@bleiche.de