Liebe Gäste,  

gemäß der aktualisierten Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 30.11.2020 muss unsere Bleiche leider weiterhin eine Pause einlegen. Wir hoffen, so schnell wie möglich wieder für Sie da sein zu können, was aber nicht vor dem 21. Dezember 2020 der Fall sein kann.   

Was bleibt in Zeiten wie diesen ist weiterhin Zuversicht und auch ein wenig Humor, weshalb wir Sie mit einem Zitat von Wilhelm Busch auf das Herzlichste grüßen:  

Obgleich die Welt ja, so zu sagen,
Wohl manchmal etwas mangelhaft,
Wird sie doch in den nächsten Tagen
Vermutlich noch nicht abgeschafft. 

So lange Herz und Auge offen,
Um sich am Schönen zu erfreun,
So lange, darf man freudig hoffen,
Wird auch die Welt vorhanden sein.   

Ihre Familie Clausing und alle Mitarbeiter

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Rendes-Vouz / Lecture

Spreewald-Literatur-Stipendium 2021

La bourse de littérature de la Spreewald est organisée par la Fondation Cutlurelle de la Spreewald et par l’hôtel La Bleiche. Chaque année, quatre bourses sont remises: au printemps, en été, à l’automne et en hiver.

Formulaire de demande plus d'informations sur la bourse d'études peuvent être trouvées ici.

Jan Böttcher

Jan Böttcher, 1973 in Lüneburg geboren, lebt als freier Autor, Sänger und Musiker in Berlin. Er hat Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik in Berlin und Stockholm studiert und sein Studium 2001 abgeschlossen. Von 1998-2006 war er Sänger und Texter der Berliner Band Herr Nilsson, er ist Mitgründer des Musik- und Veranstaltungslabels KOOK berlin, aus dem der Verlag kookbooks hervorging. 2019 war er ebenso Mitgründer des Künstler*innenkollektivs Ministerium für Mitgefühl.

Böttcher organisiert seit 2001 Lesungen und Konzerte, u.a. zweimal das LAN-Festival in Berlin. Er kuratiert und moderiert in Berlin für KOOK immer wieder Lesegespräche zur deutschen Gegenwartsliteratur, zuletzt mit Katja Lange-Müller, Ralf Rothmann, Daniela Dröscher, Matthias Nawrat u.v.a.

Den Roman Nachglühen bezeichnete die Süddeutsche Zeitung als „stilles Meisterwerk“, die taz rühmte „das genaue Erzählen“, das zeige, „wie eine gesamtdeutsche Literatur entstehen kann.“ Zum Roman Das Lied vom Tun und Lassen, der im Dezember 2011 den Platz 1 der SWR-Bestenliste belegte, schrieb Helmut Böttiger in der ZEIT: „Das Beeindruckende an diesem Roman ist, dass alles vieldeutig bleibt. Und das ist offenkundig der wahre Realismus von heute.“ Auch Y stand im Dezember 2016 an der Spitze der SWR-Bestenliste. Mit Das Kaff erschien im Frühjahr 2018 Böttchers sechste Buchveröffentlichung.

Lesungen

die Termine der Lesungen werden hier rechtzeitig bekannt gegeben

 

Felicitas Korn

Felicitas Korn, geboren 1974 in Offenbach am Main, ist Drehbuchautorin und Filmregisseurin. Werke sind u.a. der Musikclip zum gleichnamigen Hit Supergirl der Band Reamonn, der Kurzfilm nass mit Bela B. von der Band Die Ärzte und der Spielfilm Auftauchen, der nicht zuletzt aufgrund seiner »Radikalität und Konsequenz« (FBW) internationales Aufsehen erregte. In den letzten Jahren schrieb sie auch immer wieder für verschiedene Fernsehformate. 2020 erschien ihr erster Roman DREI LEBEN LANG. Aktuell arbeitet sie an dessen Verfilmung und an ihrem zweiten Roman. Korn lebt und arbeitet in Berlin.

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Moritz Rinke

Moritz Rinke, 1967 in Worpswede geboren, gehört zu einem der erfolgreichsten Dramatiker seiner Generation. Sein Stück „Republik Vineta" wurde 2001 zum besten deutschsprachigen Stück gewählt und 2008 für das Kino von der Regisseurin Franziska Stünkel verfilmt wurde. Im Sommer 2002 fand in Worms die Uraufführung seiner Neu-Dramatisierung „Die Nibelungen" statt, die mit Figuren aus überforderten Politikern, Liebenden und desaströsen Weltveränderern durch Mario Adorf als Hagen ein großes Publikum fand. Rinkes erste Arbeit für den Film „September", in dem er auch als Schauspieler debütierte, wurde 2003 zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes eingeladen. „Café Umberto“ wurde. 2005 von zahlreichen Bühnen gespielt und Teil der Lehrpläne in Schulen und Universitäten. 2010 erschien sein Roman-Bestseller „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“. Sein Stück „Wir lieben und wissen nichts“ (2012) wurde auf über 50 Bühnen national und international gespielt. 2017- 2018 leitete er das Autorenprogramm des Berliner Ensembles, nachdem er für die Neuausrichtung des alten Brecht-Ensembles vom Berliner Senat beauftragt worden war. 2018 wurde sein neues Stück „Westend“ am Deutschen Theater uraufgeführt. ZDF/ARTE drehten einen Film mit und über Moritz Rinke. Sein neuer Roman „Die Berührbaren“ erscheint im August 2021.

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Björn Bicker

Björn Bicker, arbeitet als Schriftsteller und Theatermacher an der Schnittstelle von Kunst, Politik, Literatur und sozialer Praxis. Er schreibt Prosa, Theaterstücke und Hörspiele. Seine partizipativen Stadtraumprojekte wie BUNNYHILL, HAUPTSCHULE DER FREIHEIT, NEW HAMBURG oder URBAN PRAYERS haben die deutschsprachige Theaterlandschaft nachhaltig beeinflußt. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Situation und Entwicklung der deutschen und europäischen Einwanderungsgesellschaft. www.bjoernbicker.de

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Richard Schuberth

Richard Schuberth, Schriftsteller, Kulturwissenschaftler, Gesellschaftskritiker aus der Wachau, Niederösterreich. Zudem Cartoonist, Gründer des Musikfestivals Balkan Fever und Regisseur. Schuberth gewann dreimal den Carl Mayer Drehbuchpreis der Diagonale Graz. Der Essayist Karl-Markus Gauß schrieb über ihn: “Als Essayist, Kritiker und Polemiker behauptet sich Schuberth konsequent gegen den intellektuellen Konformismus, der über die bekannten Dinge die bekannten Meinungen hat. Damit nicht genug weiß er, was er zu sagen hat, auch noch scharf und elegant zu formulieren”.
Publikationen (Auswahl): „Chronik einer fröhlichen Verschwörung“ (Zsolnay Verlag), “Karl Kraus – 30 und drei Anstiftungen” (Klever Verlag), “Narzissmus und Konformität” (Matthes & Seitz), “Wie Branka sich nach oben putzte” (Drava Verkag), “Das neue Wörterbuch des Teufels” (Klever Verlag). 2020 brachte er bei Drava den Roman der Roman „Bus nach Bingöl“ heraus. Im April 2021 wird bei Wallstein das historische Sachbuch “Lord Byrons letzte Fahrt. Eine Geschichte des Griechischen Unabhängigkeitskrieges” erscheinen. 

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